Artikel und Pressmitteilungen - Archiv 2003

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Oskar Mathis als Sozialvorsteher

Archiv: 28. Februar 2003

Für die Ersatzwahl des Sozialvorstehers vom 6. April tritt die L20 mit dem 47-jährigen Heimleiter und Familienvater Oskar Mathis an. Mit dieser Kandidatur will die L20 ihre Rolle als dritte politische Kraft auch im Gemeinderat wieder wahrnehmen und damit das in der Schweiz übliche Konkordanzsystem in Horw wieder herstellen. Mit Oskar Mathis schlägt die L20 eine sehr engagierte, integrative und kompetente Persönlichkeit vor, welche über Erfahrung in sozialer, politischer sowie Vereins- und Verbandstätigkeit auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene verfügt. Für die Wahl von Oskar Mathis setzt die L20 auf alle, welche an echter Meinungsvielfalt sowie an einer gelebten Demokratie interessiert sind.

von Urs Steiger, L20, Horw

Seit Ende der 80er-Jahre ist die L20 in Horw die dritte politische Kraft in Horw - mit stetig zunehmendem Wähleranteil. Im Streben nach Konsens-Lösungen beruht das schweizerische Konkordanzsystem auf dem Einbezug der wichtigen politischen Gruppierungen in die Exekutive. Seit den Wahlen 2000 wurde durch die überproportionale Vertretung der CVP dieses Grundprinzip über den Haufen geworfen. Mit wenig positiver Wirkung: Das politische Klima hat sich markant verschlechtert und die Regierung ist nicht ‐ wie behauptet ‐ effizienter geworden. Es fehlt im Gemeinderatsgremium die breite politische Diskussion und Auseinandersetzung. Angesichts eines Wähleranteils der L20 von 16 Prozent sowie der linken Gruppierungen insgesamt von 21 Prozent beansprucht die L20 wieder einen Sitz im Gemeinderat.

Erfahrener Kandidat
Mit dem 47-jährigen Oskar Mathis präsentiert die L20 einen engagierten und kompetenten Kandidaten für den Wahlkampf. Der Werdegang von Oskar Mathis zeigt ein hohes soziales Engagement. Er hat in Vereinen, Kommissionen, dem Einwohnerrat und der Schulpflege als integrative Persönlichkeit das öffentliche Leben mitgestaltet. Der ausgebildete Sozialpädagoge, Sozialarbeiter und Heimleiter leitet seit 1986 das Kinderheim Hubelmatt. Während neun Jahren war Oskar Mathis Vorstandsmitglied der Heimleiterkonferenz Luzern. Seit 1995 ist er Mitglied der Fachkommission für Kinder- und Jugendheimfragen des Kantons Luzern. Vier Jahre lang war er Vorstandsmitglied der Berufsschule für Kleinkindererziehung und seit 1993 Quästor des Schweizerischen Krippenverbandes (SKV), seit dem Jahre 2000 amtet Oskar Mathis als dessen Präsidenten.

Auf lokaler Ebene vertrat Oskar Mathis die L20 während acht Jahren im Einwohnerrat ‐ davon sechs Jahre in der Geschäftsprüfungskommission ‐ und seit der neuen Legislatur (2000) in der Schulpflege Horw. Für die L20 war und ist Oskar Mathis zudem in verschiedenen Sozialkommissionen sowie der Teilrevision Gemeindeordnung tätig. 1988 bis 1997 präsidierte Oskar Mathis den Verein Jugendtreff Horw und seit 1996 ist er Präsident des Quartiervereins Felmis.

Machtausgleich
Mit der Kandidatur von Oskar Mathis will die L20 auch ein Zeichen setzen im Hinblick auf den Ausgleich der Pensen im Gemeinderat. Dadurch sollen die Arbeit und die Einflussmöglichkeiten gleichmässiger auf die Gemeinderatsmitglieder verteilt werden. Die aktuelle Gemeindeordnung erfordert zurzeit für den Sozialvorsteher noch ein Vollamt. Aufgrund der künftigen Zusammenlegung der Bürger- und der Einwohnergemeinde will Oskar Mathis eine stufenweise Reduzierung dieses Vollamtes in der nächsten Legislaturperiode anstreben und diesen Ausgleich ermöglichen.

Echte Wahlen
Durch die Kandidatur der L20 wird unseren Bürgerinnen und Bürgern eine echte Wahl erst richtig ermöglicht. Die L20 ist optimistisch, was das Wahlergebnis angeht. Mit Oskar Mathis wird den Stimmberechtigen eine optimale Kandidatur, eine kompetente Alternative mit echten Wahlchancen angeboten. Oskar Mathis hat sich jahrelang für das Gemeindewohl engagiert, kann Brücken bauen und ist fachlich bestens ausgewiesen. Er ist ein anerkannter Vertreter der dritten politischen Kraft in Horw. Die L20 freut sich auf den bevorstehenden Wahlkampf, denn Oskar Mathis bringt so gute Voraussetzungen für das Amt des Sozialvorstehers mit, dass ihn die L20 der Wählerschaft mit Überzeugung und als Glücksfall für Horw zur Wahl empfehlen kann. Unterstützt uns durch Eure Multiplikatorwirkung in der weiteren Umgebung!

Wichtige Anliegen von Oskar Mathis
Oskar Mathis hat erste Anliegen präsentiert, so dass Wählerinnen und Wähler nicht die Katze im Sack wählen müssen:
  • Da ich der Zusammenlegung von Bürger- und Einwohnergemeinde immer eher skeptisch gegenüberstand, bietet sich mir jetzt die Chance, mich dafür einzusetzen, dass die sozialen Anliegen weiterhin mindestens denselben Stellenwert in der Gesamtgemeinde behalten.
  • In nächster Zeit stehen grosse Veränderungen in der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kanton und Gemeinden an. In diesem Prozess will ich mich dafür einsetzten, dass dies nicht auf dem Buckel der sozial Schwächeren ausgetragen wird und ihnen eine Stimme geben.
  • Die gute strukturelle Ausgangslage im Sozialamt soll zu einer weiteren Optimierung genutzt werden, wobei der Sozialplanung und der aktiven Koordination viel mehr Gewicht als bisher eingeräumt werden muss.
  • Es würde mich natürlich freuen, wenn ich das von mir mitgestaltete, neu überarbeitete Sozialkonzept 2003 selber umsetzen und damit ein soziales Frühwarnsystem für die Gemeinde Horw entwickeln könnte
  • Damit eine ganzheitliche Jugend- und Familienpolitik betrieben werden kann, müssen alle diese Themen wieder vollumfänglich dem Sozialdepartement zugeteilt werden.
  • Die Familien- und schulergänzende Betreuung von Kindern soll wie geplant realisiert und fortlaufend weiterentwickelt, mit der Region vernetzt und mit einem Familienleitbild ergänzt werden.
  • Investitionen ins Sozialwesen lohnen sich weiterhin, da sie das Orientierungs- und Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sowie den Standortvorteil einer Gemeinde verbessern.
  • Dadurch können wichtige Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde geleistet werden, nebst dem Erhalt unserer speziellen Wohnlage und Wohnqualität, was für mich selbstverständlich ist.
  • Sicher werde ich mich weiterhin für gute Rahmenbedingungen für unseren wichtigsten Rohstoff Bildung, aber auch für die gemeindeeigene Kultur einsetzen.